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Faschingssitzung 2003

Immer größerer Beliebtheit erfreut sich die Faschingssitzung der Faschingsmacher. Im wieder restlos ausverkauften Saal des Gasthauses Hager liefen am 01.02.03 die über 50 Mitwirkenden begleitet von der Kapelle Interpress erneut zu großer Form auf. Landrat Heinrich Trapp, Bürgermeister Sepp Steinberger, MdB Max Straubinger, Pfarrer Pater Paul Mrotek und viele andere Ehrengäste waren von den Darbietungen genauso angetan wie die vielen Faschingsfreunde aus nah und fern.

Präsident Helmut Ettengruber konnte durch folgendes abwechslungsreiches Programm führen:

Straßenkehrer
  • Begrüßung durch den Präsidenten
  • Musikgruppe "Fürchterlich"
  • Einzug Elferrat
  • Tanzgruppe "Blue Magic"
  • Straßenkehrer
  • Moritatensänger
  • Junggeselle
  • Schützenliesl
  • Tanzgruppe "Blue Magic"
  • Fernsehteam "Akte XXL 15"
  • Rolle-Rolle
  • Tanzstudio "Flotte Sohle"
  • Gerichtsvollzieher
  • Finale

Dabei musste sich so manch Prominenter auf humorvolle und kabarettistische Art und Weise einiges anhören. So erzählte der Präsident folgende Witze über die Politiker:

Apropos Landrat: Woißt du scho des Neuerste vom Bundeskanzler?
Pass auf. Da Papst kimmt ja jetzt langsam in die Jahre. Und neulich hat er eine Vision gehabt. Er hat Gott Vater gesehen und der hat zu eam gsagt: „Hansi-Paul, hör zua. Verkünde den Menschen, dass es mich gibt und dass in 10 Tagen die Welt untergeht.“ Der Papst hat dann sofort die 3 wichtigsten Regierungschefs zu sich bestellt: den Bush, den Putin und an Schröder. Und da hat er ihnen die Worte der Vision mitgeteilt. Daraufhin sind alle 3 nach Hause und haben eine Fernsehansprache gehalten.
Bush: „Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Die gute ist, dass es Gott gibt. Die schlechte, dass die Welt in 12 Tagen untergeht.“
Putin: „Ich habe zwei schlechte Nachrichten. Obwohl wir immer gesagt haben, dass es keinen Gott gibt, muss ich euch sagen, dass es Gott doch gibt; und die zweite schlechte Nachricht ist, dass die Welt in 10 Tagen untergeht.“
Schröder: „Ich habe 2 gute Nachrichten. Erstens, es gibt Gott, an den wir immer geglaubt haben, und zweitens, ich bleibe euer Kanzler bis zum Weltende.“


Der Bürgermeister Steinberger hat an neua Marktrat kriagt. Und bei der konstituierenden Sitzung hat da Burgermoister sei beauftragt, dass sie Getränke in den Sitzungssaal neistellt. Und kurz vor da Sitzung is sie imma noch umanandagschossen. Tür auf Tür zu. Da Burgermoister war scho ganz nervös. Do hat er gschimpft, sie soll endlich verschwinden. Wia dann d´Sitzung angegangen gwesen ist, kimmt´s nocheinmal vo da Tür herein. Schreit da Burgermoister: „Was ist denn noch?“ Darauf sagt sie: „Ich wollt bloß schauen, ob a wirklich alle Flaschen da sand.“


Max Straubinger, weiß du, warum die Frau Bundeskanzler bei ihrer Heirat mit dem Schröder die Namensfolge Schröder-Köpf und nicht umgekehrt, erst ihren Mädchennamen gewählt hat? Die hat den 7. Sinn: Die hat nämlich schon damals gewusst, dass die Leute dann zu Beginn der zweiten Wahlperiode alle straffrei schreien würden: Doris, köpf Schröder.


Neulich hat mir oina erzählt, dass sie an Ruhestandspfarrer hamm, der kann überhaupt nicht predigen. Zum Eischlafa. Aba oimoi steigt der auf die Kanzel und legt los wie die Feuerwehr. Ein Wortsalve hetzt die andere, kaum dass mit´m Mitdenka nochekemma bist. Dann sagt er mir, is er nach der Kircha beim Frühschoppen zum Mesner hi und hat na gfragt, wos denn heut mit´m Pfarrer los war. Sogt der: „Ganz einfach, der hat heut s´Biss vo da Köchin dawischt.“


Neben alten Haudegen wirkten auch wieder einige Büttenneulinge mit. So trat Bernhard Schönmaier als Junggeselle auf und riss nicht nur die Frauenwelt von den Sitzen. Hier einige Verse aus seiner Rede:

Es kennt´s mi e fast alle, ja wos soi i sogn,
i bin da Schönmaier Bernhard, jetzt braucht koana mehr frogn.
Heit steh i da, weil unsa Präse fand,
i soll wos erzählen über den harten Junggesellenstand.

Mir foid ja da glei sovui ei,
es is hoid net leicht, des Junggsell sei
Leit i sogs eich, des Jungelln-Lebn is wirklich schwa,
wenn i no grod scho voheirat wa.

Do kimmt´s scho vor, dass ma am Stammtisch oft bleibt bicka,
ihr segt´s eh da Bauch wird owei dicka,
es is hoid koane do, de dad mir sogn
muasst du des ganze Geld ins Wirtshaus eintrogn.

Ja Präse, wos soi i no grad ois berichten,
i konn euch ja net erzählen meine ganzen Weibergschichten.
Ja mei, mit unsare Mädl geht hoid a nimma viel,
Do derfadst fast scho en Tschechei amoi schnell.

Ja wenn i no grad amoi de Richtige findn dat
dann wars dahoam vielleicht ned gar so fad.
Aba de meisten dern glei noch da Hochzeit de ganzen Tag nur na faucha
Und sand obendrein schwer zum Hobn und zu nix zum Braucha.

Mi schreckan a de Stammtischsprüch ned ab
wia neuli lang erprobte Ehemänner habn zu mir gsagt
Mei Weiberleit und a Henn
ist des dümmste wos i kenn.

Mit Inserate hobs i selber no ned probiert,
aber in der Zeitung natürli scho studiert.
Les i neuli unter ER sucht SIE, Humorvoller, strammer Muskelmann
sucht Frau, ruf doch mal bei Schließleder Robert an.

Les i weida, himmlisches Brüderpaar
im zarten Alter von 26 und 28 Jahr
handwerklich geschickt in Kacheln, Verfugen und Ofenbau
suchen für Geschäft und auch Privat zwoa , wenns sei muas a oa, passende Ehefrau.

Andere hamm´s im Urlaub schon versucht,
hamm extra bis nach Mexiko gebucht.
Hamm einen Haufn Geld ausgebm für einen Flirt,
gell Molly - und dann is des Gschmuse nur aus Donauwörth.

Und nachfahren derns da a na des is gwiß,
da hast bei deim 40. a na a rechts Gschieß.
Und musst schau wirst um 3 in da Früh, de Mädls wieder nach Schwaben schickst,
damit´s erna im Rausch koi Hochzeit vosprichst.

Da Molly war über den Besuch gar net recht froh,
der kennt hoit vom Ehestand des Restrisiko.
Vo seine Freund woit a koina mehr an Ärger,
da sog i bloß – arma Stoiberger.

I woas scho, s´voheirat sei is ned immer das Wahre
vor allem, wenn die G´schicht kimmt langsam in die Jahre
da Hingerl Franz vo Elsberg gibt do scho seit langem klein bei
indem er sagt, wen der Herrgott straft, den gibt er a Wei dreant vom Gäu.

Trotzdem gibt´s a a paar immer glückliche Ehemänner,
da seg i mi rei, dem Glück dat i a nachrenna
so wia da Grabmeier Schos, der is hoid zu beneiden,
der hod a Weiberleit, do gibt´s nur Liebe ohne Leiden.

So jetzt hör i auf und geh no a Halbe tringa
denk über de Sach nochmal nach, weil irgendwann mecht i do sogn kinna
des Junggesellen-Lebn is vorbei und i bin no ned z´oid,
mir is iatz ois wurscht, i heirat eh boid.

 

24.5.2018
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