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Fasching 2005

Die Faschingssaison 2005 kommt allmählich in die Gänge. Bei den ersten Gesamtsitzungen hat man sich auf die großen Veranstaltungen 2005

  • Faschingsanbau mit Kartenverkauf am 16.01.05 im Jugendheim
  • Faschingssitzung am 22.01.05 im Hagersaal und
  • Faschingsmarkt am 30.01.05 am Feuerwehrhaus

festgelegt.

Hier ein kurzer Rückblick auf die Saison 2004.

Wie schon in den letzten Jahren, so wurde die fünfte Jahreszeit in Niederhausen wiederum zu einem Highlight der ganz besonderen Art. Sowohl die traditionelle Faschingssitzung und der Faschingsmarkt als auch die von der Landjugend erstmals organisierte Zeltdisco wurden zu Besuchermagneten. Und zu guter Letzt präsentierten die Faschingsmacher einen Rosenmontagskehraus, der hinsichtlich Stimmung und Begeisterung seinesgleichen sucht.

Vor allem die Faschingssitzung ist mittlerweile weit über die Grenzen Niederhausens hinaus bekannt. Fast 250 Besucher, darunter viele Prominente aus Politik und Kirche, drängten sich im Saal des Gasthofes Hager. Faschingspräsident Helmut Ettengruber konnte auch heuer Landrat Heinrich Trapp mit Gattin, MdB Max Straubinger mit Gattin, 1. Bürgermeister Sepp Steinberger mit Gattin, 2. Bürgermeister Rudi Kellner mit Gattin und Bezirks- und Kreisrätin und 2. Bürgermeisterin der Stadt Landau Dr. Johanna Auerbeck, sowie Pfarrer Pater Paul Mrotek, Diakon Uli Bauer und Gemeindereferentin Adelinde Grad mit Ehemann begrüßen. Dabei wusste er über oder für viele Ehrengäste Lustiges zu berichten:

So erzählte er dem Landrat, dass der Beckenbauer, der Schröder, ein kleiner Schuljunge und der Papst in einem Flugzeug saßen. Plötzlich traten Turbulenzen auf und das Flugzeug stürzte ab. Leider waren nur 3 Fallschirme an Bord. Sagte der Beckenbauer: "Ich koordiniere die Fußball-WM 2006. Ich bin der wichtigste Mann im Land. Ich brauche einen Fallschirm." Der Beckenbauer schnallte sich einen Fallschirm um und sprang. Sagte der Schröder: "Ich bin der intelligenteste und gescheiteste Mann im Land. Ich brauche einen Fallschirm." Schröder sprang. Sagte der Papst zum Schuljungen: "Ich bin alt, ich komme sowieso in den Himmel. Ich verzichte, nimm du den Schirm und springe." Sagte der Junge: "Nein, heiliger Vater. Es sind noch 2 Fallschirme da. Der intelligenteste und gescheiteste Mann des Landes hat sich meine Schultasche umgeschnallt."

Auch für den Bürgermeister hatte er etwas parat: Sitzt ein reicher Amerikaner im Münchener Hofbräuhaus und bestellt sich eine frische Flasche Bier. Die Bedienung bringt sie ihm, er macht sie auf und schwuppdiwupp kommt ein Flaschengeist heraus. Sagt der Geist: "Sie haben einen Wunsch frei." Denkt sich der reiche Amerikaner: "Ich hab alles, da wünsch ich mir jetzt etwas ganz Wahnsinniges." Und er sagt: "Ich möchte eine Autobahn über den Atlantik nach Amerika." Sagt der Flaschengeist: "Bei aller Liebe, das ist unmöglich. Stell dir vor, wie viel Brücken und Teer und Planung. Unmöglich. Bitte einen anderen Wunsch, der leichter zu realisieren ist. Sagt der Ami: Egal, dann tu ich den Bayern etwas Gutes. Ich habe gesehen, dass die bayerische Staatsregierung seit der Wahl nur noch Blödsinn macht. Ich wünsche mir mehr Verstand für die bayerische Regierung." Sagt der Flaschengeist: "Wie möchtest du die Autobahn, 2-, 4- oder 6-spurig?"

Der Landrat und Max Straubinger bekamen den sog. Spagatorden für ihren Beitrag zur Erhaltung der Krankenhäuser in Dingolfing und Landau. Denn - so wie die Faschingsregierung meint - bedarf es eines riesigen Spagats, wenn man Abteilungen in Landau und Dingolfing schließen möchte und jemand 2 Krankheiten hat, die nicht gleichzeitig in einem Krankenhaus behandelt werden können. Der Bürgermeister wurde für den Umgehungsstraßenbaustopp wegen der Kammmolche genauso geehrt wie Diakon Uli Bauer für seine Autofahrkünste.

Hinsichtlich des Programms boten die Faschingsmacher für jeden Geschmack etwas:

  • Zwei Teenies berichteten über die Faschingssaison 2003
  • Tanzgruppe Blue Magic mit einem ersten Showtanz
  • Ein Beamter vom TÜV nahm einen Personen - TÜV ab
  • Die Moritatensänger nahmen die Politik aufs Korn
  • Ein Notarzt beschäftigte sich mit der Gesundheitsreform und der Krankenhausdebatte
  • 7 Junggesellen suchten eine Frau
  • Männerballett
  • Der Straßenkehrer berichtete von Niederhausener Machenschaften im Dunkeln
  • Tanzgruppe Blue Magic mit einem zweiten Showtanz
  • Ein Volksfestgeher erzählte seine Erfahrungen einer Volksfestsaison
  • Die Badeweiherband berichtete von den Vorkommnissen am Badeweiher
  • Zwei Seniorinnen klagten ihr Leid

Einer der Höhepunkte war die Büttenrede des Straßenkehrers. Franz Xaver Schied nahm kein Blatt vor den Mund und deckte schonungslos alle lustigen Begebenheiten aus Niederhausen und Umgebung auf. Hier Auszüge seiner Rede:

Brauchst a a paar Stückerl Klopapier? Do hob i grad gnu. Fast an ganzen Anhänger voi. Mecht´s wissen wia i dazu kimm? Im August war´s, letzt´s Jahr. Sauheiß. Sitz i nachmittags beim Ettengruber Präse beim Eiskaffee trinka. Woaßt, im August kehr i gern im untern Dorf zsamm. Da is da Ettengruber den ganzen Tog dahoam, do tringma scho manchmoi a paar Hoibe oda an Kaffeezal. Auf einmoi Bayern 3: "Achtung, Achtung, Autofahrer auf der Autobahn Regensburg-Passau. Auf Höhe der Anschlussstelle Wörth/Donau liegen mehrere Hundert Klopapierrollen auf der Straße. Fahren Sie vorsichtig, überholen Sie nicht und machen Sie nicht in die Hose." Da Präse und i kriegen einen Lachanfall. Sagt da Helmut: "Xav, kennst den Witz scho? Autofahrer auf der Autobahn. Plötzlich Bayern 3. Achtung es kommt ihnen ein Fahrzeug entgegen. Sagt da Autofahrer: Von wegen einer. Hunderte. Grad bleckt hamma. Auf einmoi schebert mei Handy. War´s der Hofer Herbert, da Krama. Sagt er: "Du Xav, schwing de auf dei Radl und fahr sofort auf Wörth aufe. I hab vom Großhändler in Regensburg an Anhänger voi Klopapier für d´Polen ghoit. Dreilagig Artikel "Feinzart Pobacke" von Kleenex. Und bei Wörth/Donau reißt mir da Gummi, da Spanngummi vom Auto, und des ganze Papier haut´s runter. Da schaut´s aus. Kehr schnell zsamm, net dass i a no wegen Umweltverschmutzung eingesperrt wird." Herrschaft Zeiten, bist da nauf kimmst, des is a Streck. Aba zumindest an Haufa Papier hab i jetzt. Des is a kleine Gehaltsaufbesserung. Grüß de Burgermoaster. Des hoaßt aber net, dass i net a Lohnerhöhung braucha kannt.

I sag da oans, Chef, Burgermeister. Wenn i koa Lohnerhöhung kriag, dann erzähl i im Bauhof an jeden, dass i seit Januar um 200 Euro jeds Monat mehra kriag. Hast des kappiert?
Neuli hat er eh wos net kappiert. Hab i gsagt, du Burgermoasta, der Bauhof is unterbezahlt. 70% der Arbeiter dat eigentlich mehr Geld zustehen. Hat da Burgermoasta gsagt: 70%, so viel seid ihr ja gar net.

Bei oam Einsatz, da bin i aba guat zoit worn. Im August, i glaub am 23., um Fünfe in da Fruah. Auf einmoi geht d´Sirene. I außa vom Bett, und schon her i an Haufa Feuerwehrauto. Grad zuaganga is. Hat da Bent, da Marktrat, a verspätetes Sonnwendfeuer gmocht - im August. Borkenkäferwied hat er verbrennt. Um Fünfe in da Fruah. Typisch, er hoit a Sonnwendfeuer und koana derfs segn. I hätt mir des so sche vorstellen könna. I sitz auf meiner Terrassen, schau auf die Anhöhe zur Bentlohner-Kiesgrube aufe und seh ein schön loderndes Feuer und genieß den Sonnenuntergang. Aber na, um Fünfe in da Fruah. Herrschafts Zeiten, koana vogunt da mehr wos. Ja, dann bin i zum Zsammrechan aufe, da Xav hat ja koa Zeit ghabt, weil am selben Tag d´Hochzeit von seim Neffen, an Klaus, war. Da hab i mi dann schon rumtrieben und hab ganze 6 Stund abgrechnat. 6 mal 38,50 Euro, wia hoit bei de Mauerer a, das macht 231 Euro oda wenn mas umrechnet 231 geteilt durch 2,30, genau 100 Halbe beim Hager oder geteilt durch 2, 115 Halbe beim Pfarrfest.

Ja, i muss schau, wie i zu mein Bier kimm. Nach 23 Jahre Ehe! Herrschafts Zeiten überall des Gleiche. Die ersten 10 Jahr geht es um die Vorherrschaft, die zweiten 10 Jahr um die Gleichberechtigung und dann um die nackte Existenz.

Apropos Bier. Beim Hingerl Franz von und zu Elsberg hab i letzts Jahr im Summa a a paar Hoibe kriagt. Mei, lasst ses euch erzähln. Ruft mi da Franz a und sagt: " Xav, kimm schnell, i kann koi tote Viech nimma sehn, seit i d´Metzgerei zuagsperrt hab. Und bei uns liegt a tota Fasanergickerl im Ehebett. Den musst du wegräumen." I bin auße auf Elsberg und hab mir das Schlamassel angschaut. Dann hat d´Brigitte mir des erzählt, was passiert is. Da Franz und Brigitte liegen im Ehebett und hamm gschlafa. Auf oimoi tut es einen Schepperer, aber was für einen. Fliegt net a Fasanergickerl direkt durch das Fliegengitter und das geschlossene Fenster. Glasscherbn sand grad na a so gflogen. Zuaganga is, furchtbar. Und genau in der Besucherritze bleibt er liegen. Der hat wohl gemeint, dass die Besucherritze beim Hingerl Franz nimmer so oft frequentiert ist. "Von wegen!!", sagt die Brigitte. Und maustot war er, der Fasan. Ob jetzt der durch den Aufschlag hin geworden is oder weil er den Franz im Nachthemad gsehn hat, sei dahingestellt. Und i hab an Dreck wegräumen können. An ganzen Eimer voll Glasscherben. Aba dann hamma ein paar Halbe gezwitschert. Und heut hat da Franz gsagt, lad er mi na in Bar ein. Danke, Franz.

Aba neuli hat mi da Fanz aba a beleidigt. Hamm wir zwe so über unsere Frauen sprocha. Hab i gsagt: "Mei Oide is wia a Kratzbürsten und mei Schwiegermutta wie a Reibeisen." Hat er net gsagt: "Da passt du ja gut als Waschlappn dazua."

Jetzt muss i euch na was Delikates erzähl. Von da Hosbach Johanna. De hat heua im Summa 14 Tage im Rottersdorfer Weiher nackt gebadet. Weil ihr nämlich da Bikini ausm Fahrradkorb flogn is, wie sie zu schnell zum Weiher radelte. Und dummaweise bin zwischenzeitlich i daher kemma und hab den Bikini g´fundn. I hob ja net glei gwisst, wos des sei soit. Mei Oide trogt ja nur Ganzkörperbadenazüge. Zerscht hob i gmoant, es waar a Öllumpen, den a Lastwogn verlorn hat: aber dazua hot des Trumm zguat grocha. Dann hob i gmoant, es war a so a roats Tiachal, des ma hint an de Holzbäum ohängt, wenns übern Anhänger ausse schaun. Aber dazua war des Dreieck z’kloa. Dann is ma kema, wia i de zwoa Behältnisse (andeuten), äh Ausbuchtungen, äh Schalen, Körberl gsegn hab: ein Bikini! I hobn zum Hofamarkt bracht, dass na de Verliererin vielleicht dort im Schaufenster segt und mitnimmt. Aber d´Johanna hat an Bikini nimma gfunden und beim Hofa a net häng sehn.

Vielleicht hat deshalb der Lehrer von Weihern, da Dingsda, da Dingsda, da Anterl, na da Vogel. Schmarrn, da Gansl sich in da Zeitung so vehement für das Baden im Weiher eingesetzt. Der woit nur eine kostenlose Piep-Show.

Herr Pfarrer, Sie hamm fei a ganz schön zuglegt. Passen´s fei auf, sonst kemmans nimma in Himme. Weil´s net durch´s Ozonloch passen.

Ja, wenn a jeda a so oabatn dat, wia i, dann gabs koane foastn Leit! Aber i kriag a scho an Kummerspeck. Is ja koa Wunder. Zum Beispiel de Werbeplakate! Letztes Jahr im Bundestagswahlkampf der Straubinger Max, der bei jedem lauen Lüfterl umgefallen ist und ich hab ihn aufstellen müssen. Und dieses Mal der Andere, der Montgelas, der Superminister, der Supermann, der Reformminister. Der, der unser Stoiber worn war, wenn der Stoiber der Schröder worn war und der Schröder der Kohl.

...

Der Burgermoaster sogt, ob des mit meiner Straßenkehrerstelle so weiter geht, woaß er net. Sogt er net, er glaubt net, dass ich bis zu meiner Pensionierung no einmal an neien Besen kriagat! Also Herrschafts Zeiten: do geht des Sparen doch zu weit! Ich hab nach Stoiber´scher Rechnung no 25 Jahre bis zur Pension, da ware nachat 75! Und des ois mit oam Besen! Glangt ma scho der dahoam!

Iatz schone den Besen eh scho, wo i kon. Meine Kehrfrequenz, des sand de Besenkiehrer in da Minuten, hab ich scho auf 8,3 reduziert! Und aufeloahna tua i mi a nimma auf den Besen, wenn a moi a Bürger vo mia a Auskunft mecht.

...

So schlecht schaut’s aus. Aber d’Leit hand a mit nix mehr zufrieden. Beschwern da se net, dass der Bürgerbrief zu langweilig ist?! Do hert a se doch auf. Ja wos soll denn da auch Aufregendes drinnsteh? An Redakteur (auf Bgm deuten) kenn ma seit 30 Jahr und wenn a ma de Korrespondentenriege, unsern Marktgemeinderat, so oschau: die personifizierte Langeweile im Familienpack! Da Stuckenberger woaß hi und do wos, aber wenn da Buagamoaster amoi den Bürgerbrief aufpeppt und mit einer Schlagzeile wia in da Bildzeitung übern Steinhauser daher kimmt, dann is a wieder nix. Dann schimpft da Stucke! Und da Gerd Piorek? Der lehnt sich zruck und sogt, des lose ois meim Doppelgänger in Berlin, den Gerd Schröder, toa! Na, Buagamoaster, der Bürgerbrief der braucht amoi a paar nette Bilder: so wia in da Bildzeitung hoit a, do schau her (zeigt ein Pinup einer Ausgabe der Bildzeitung)! Es muass ja net glei die Claudia Schiffer sei, du host doch grod gnua Damen in der Verwaltung, de a amoi wos fürn Bürgerbrief beitragen kannten. I hob de Brunner Anita und die Vögler Christine scho gfrogt. Also de datn se vielleicht für eine Nummer zur Verfügung stelln. Und i dad mei Freizeit opfern und mit meiner neuen Kodak-Wegwerfkamera vom Lidl de Fotos macha!

...

Ebenso gut kam die Badeweihercombo mit ihren Liedern an. Eines davon handelte von Leserbriefen in Zeitungen. Nach der Melodie von "Ein bisschen Spaß muss sein" sang die Combo zum Refrain "A Leserbrief macht Spaß, ist er auch noch so voller Kas, da kann a jeda schreiben was er will und d´Leser lachen viel" folgende Strophen:

Findest du dem Stoiber Ed
sei Sparerei einfach nur bled,
schreibe dann auf jeden Fall,
mit Stimmen sparma bei der nächsten Wahl.

A da Max und da Heine
schreibm in Zeitung fleißig eine,
um´s Krankenhaus geht´s bei dem Streit,
werd´s net krank ihr kriagt´s ein Bett nur noch zu zweit.

Wirfst du gern mal einen Blick
auf schöne Fraun der Politik,
schreib einfach ich bin ganz weg,
so schön wie d´Merkel ist nur die Auerbeck.

Findest du den Superstar
Daniel nicht wunderbar,
schreibe nur in d`Zeitung nei,
wenn er singa kannt war er bei uns dabei.

Bist auch du geng Straßenbau
Schreib in d`Zeitung ja sei schlau,
bringt´s Kammmolche die setzt ma aus
die Straßengegner spenden dir Applaus.



Kaum ist die Saison 2004 abgeschlossen, laufen die Planungen für die Saison 2005. Am 09.03.04 findet im Jugendheim die konstituierende Sitzung statt.

 

16.8.2018
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