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Rückblick auf die Saison 2011

Auf eine tolle Jubiläumsfaschingssaison zum 15-jährigen Bestehen können die Faschingsmacher 2011 zurückblicken. Unter dem Motto "Märchenkönig Ludwig II. kommt ins Märchendorf" spannte sich ein Bogen humorvoller Veranstaltungen vom Faschingsanbau am 11.11.2010 bis zum Kehraus am Faschingsdienstag.

Mit Rittmeister Fürst Kaspar von Narrenberg und Lachhausen erschien zur Faschingseröffnung am 11.11.2010 ein Gesandter von König Ludwig II., um den Besuch des Königs beim Faschingsmarkt anzukündigen.

Vizepräsident Helmut Metzner schlüpfe dabei gekonnt in die Rolle des Rittmeisters und Präsident Helmut Ettengruber in die Rolle eines preußischen Abgesandten.

Zur zweiten Großveranstaltung, der traditionellen Faschingssitzung, konnte Präsident Helmut Ettengruber im ausverkauften Saal des Landgasthofes Hager viel Prominenz (u.a. Landrat Heinrich Trapp, MdB Max Straubinger, Bürgermeister Sepp Steinberger sowie Pfarrer Pater Paul Mrotek und Kaplan Wojtek Mazur) begrüßen und durch ein begeisterndes Programm führen. Viele alte Haudegen wie der Niederhausener Straßenkehrer oder die zwei alten Damen Hannerl und Fannerl sorgten genauso für beste Stimmung wie "Neueinsteiger" wie die Wild Cats als Kindergarde und Tobias Denz als Banker.

Dieser erzählte wie er z. B. zu seinem Beruf kam:
"I bin noch ein echter Niederhausener Bua. I bin da aufgewachsen und hab mei Jugend da verbracht. I weiß, das is eine Rarität. Unser Dorf ist nämlich ein aussterbendes Dorf, wie überall. Ein Wunder ist das nicht. Nichts gibt's da: Kein Einkaufszentrum, keine gscheiden Busverbindungen. Nur einen Dorfladen, sonst dat ma auch noch verhungern. Und natürlich kein DSL! Das hat uns der Marktrat in Reisbach nicht vergönnt. Und das drei Wochen bevor der depperte Zukunftsrat in München gsagt hat, dass Niederbayern bis Passau zugschissen oda an Österreich verschenkt ghört. Aber nicht, dass ihr meint, Reisbach wird da nicht mitzugeschissen. Reisbach is sowieso schon immer ein Gänsehäufchen. Keine Kultur. Wir in Niederhausen haben wenigstens eine Traditionskulturwirtschaft – nicht eine italienische Eisdiele, die nach einer Saison wieder zusperrt. Also, i bin in Niederhausen zur Welt kemma. Und da gibt´s bloß Häusl und Bauernhöf. I bin aus einem Häusl, nicht aus einem Bauernhof, obwohl die Leut immer gsagt hamm, dass es bei uns ausschaut wie in einem Saustoi…"

Ebenfalls mit zur guten Stimmung trugen die Blue Magic und das VfR-Männerballett bei.

Die fünf frechen Teenies fehlten als Musikband ebenso wenig wie die Chaosband.

Die 7 Musiker und Sänger widmeten sich wie jedes Jahr der großen Politik. So kritisierten sie wie folgt:
"Wahnsinn! In Frankreich hamm´s demonstriert, des war net zum Glaubm,
weil´s s´Rentenalter vo 60 auf 62 hochschraubm.
Der Franzose genießt das Leben,
will gut essen und die Rotweingläser heben.
Wir Deutsche wollen arbeiten und dem Staat die Steuern geben.
Wahnsinn! Die Merkel schreit: "Nicht 65, sondern 67 muss es sein".
Und bei uns demonstriert kein Schwein.
Wenn d´Merkel, "ihr müsst arbeiten bis zum Tod", dat sagn,
dann dat ma mir tatsächlich fragn:
Soit ma an Sarg aa na selber tragn?"

Für Spaß und Tollerei sorgten traditionell Georg Grabmeier, Georg Schrögmeier und Josef Brunner, heuer mit einem Massagestudio, und die zwei alten Putzfrauen Hannerl und Fannerl.

Schließlich wurde die Kommunalpolitik durch zwei Landvermesser (Bernhard Schönmeier und Luca Detter) sowie durch eine Dorferneuerersitzung aufs Korn genommen.

Beim Faschingsmarkt zeigte sich dann wie bereits lange zuvor angekündigt König Ludwig II. (Florian Brunner).

Harald Schönmeier begrüßte ihn und führte wie gewohnt gekonnt durchs Programm. Dieses wurde zusammen mit den Tanzgruppen von Gstanzlsängern, Witzereißern und einer Volkstanzgruppe gestaltet, bevor dann König Ludwig seinen Nachfolger Georg VI. (Georg Grabmeier) krönte.


Dessen Regentschaft währte aber nicht lange, denn schon beim Kehraus wurde ihm die Krone wieder genommen. Schwere Verfehlungen wie z.B. die Tatsache, dass er immer "bei de Kuchabüfett der Erste is und am mehran (fr)isst oder manchmoi nach übermäßigem Schnapsgenuss ins Schlafzimmer an Eimer mitnehma muss" zwangen ihn zum (un-)freiwilligen Rücktritt.


So schloss sich beim Kehraus der Reigen der vier Jubiläumsveranstaltungen und als Resümee bleibt festzuhalten: Es war eine würdige 15. Jubiläumsfaschingssaison. Wie sagte ein Besucher der Faschingssitzung: "Es war ein Witzefeuerwerk der Extraklasse, nur schade, dass meine Festplatte genetisch- und getränkebedingt zu wenig Speicherkapazität hatte."



 

15.12.2018
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